Frankfurt: Top-Besetzung auf der legendären Dippemess - Frühjahrsvolksfest geht noch bis 23. April 2023


Am 31. März war es wieder soweit: Die Dippemess in Frankfurt öffnete bereits um die Mittagszeit ihre Pforten, am Abend dann erfolgte der Rundgang mit Vertretern der Presse und der Politik sowie mit eingefleischten Dippemess-Fans. Mit ihnen meinte der Wettergott es nicht gut an diesem Tag, da vom Himmel immer wieder Regenschauern herabfielen.

Politiker, Schausteller, Veranstalter waren dabei

Mit dabei waren u.a. die Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Dr. Nargess Eskandari-Grünberg (Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Roie, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Frankfurt Rhein-Main e.V., Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main, als Veranstalter der Dippemess, Modehändler Kaweh Nemati, der seit vielen Jahren der Interessengemeinschaft Untere Berger Straße vorsteht und bei den kommenden Landtagswahlen für die CDU in seinem Wahlkreis antreten wird. u.v.a.


Frankfurts neue Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg (Bündnis 90/Die Grünen) links mit Thomas Roie rechts (1. Vorsitzender Schaustellerverband Frankfurt Rhein-Main e.V.) bei einer Fahrt im Autoscooter
 

Treffpunkt war der Eingang des Festplatzes am Ratsweg, von wo aus es zuerst zu der neuen Geisterbahn, Geister Tempel, der niederländischen Schaustellerfamilie Molengraft-Sipkema ging. Bei dem Namen „Geister Tempel“ werden eingefleischte Kirmesfans in nostalgischen Erinnerungen schwelgen, schließlich war die 1971 von Mack erbaute Mehrstockgeisterbahn, die von Fellerhoff betrieben wurde, mit einer Breite von 30 Metern eine der größten transportablen Geisterbahnen überhaupt. 

Nach ihrem Umbau zu Dr. Archibald Master of Time (Greier) hat sie nichts von ihrer imposanten Front eingebüßt. Nach einer Fahrt auf dem Klassiker Raupenbahn, in Frankfurt als Disco Express von der Familie Roie betrieben, durfte ein Abstecher zum Autoscooter natürlich nicht fehlen. Frankfurts neue Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg ließ es sich nicht nehmen eine Runde mit dem 1. Vorsitzenden des Frankfurter Schaustellerverbandes, Thomas Roie in einem der Fahrzeuge zu drehen (siehe Bild).


Blick auf den Festplatz am Ratsweg

Höllenblitz – die Attraktion am Ratsweg


Das absolute Highlight der diesjährigen Frankfurter Frühjahrsdippemess, den Höllenblitz, die größte transportable Indoor-Achterbahn der Welt, konnten die Teilnehmer des Rundgangs auch ausprobieren. Betreiberin Stephanie Ottens freute sich über die glücklichen Gesichter nach der Testfahrt. Wie die Tour dieser einmaligen Attraktion auf den Volksfestplätzen in diesem Jahr weiter verlaufen wird, daraus machte Ottens ein großes Geheimnis…Lediglich ein Gastspiel in Karlsruhe, soviel ließ sie sich entlocken.  


Die größte, transportable Indoor-Achterbahn der Welt ist die Top-Attraktion auf der diejährigen Frühjahrsdippemess

Vom Skyfall grandiosen Blick auf die Skyline von Frankfurt


Noch eine Bemerkung zur Besetzung: In diesem Frühjahr kann wohl keine vergleichbare Veranstaltung mit solch einer herausragenden Besetzung aufwarten. Neben dem Höllenblitz sind mit dem Alpen Coaster von Vorlop und der Wildwasserbahn Poseidon von Heitmann-Schneider noch zwei weitere Großgeschäfte in Frankfurt vertreten. Von Michael Goetzkes Freifallturm Skyfall, hat man aus 80 Metern Höhe einen grandiosen Blick auf die berühmte Frankfurter Skyline.

Da es in diesem Jahr kein Festzelt gibt (dafür konnten mehr Geschäfte platziert werden), fand der Rundgang in einem der Biergärten bei angeregten Gesprächen über den zukünftigen Standort der Veranstaltung, Bratwurst und Äppelwoi einen würdigen Ausklang.

Freifalltum von Michael Goetzke


Künftiger Standort der Veranstaltung noch unklar

Geplant ist der Bau einer Europäischen Schule am Ratsweg, dafür müsste der Festplatz eine neue Heimat am Rebstockgelände erhalten. Als negatives Beispiel für einen Umzug eines Festplatzes wird immer wieder Freiburg genannt. „Städte wie Freiburg, haben sich auch nach 20 Jahren nicht vom Umzug auf einen neuen Festplatz erholt, so Thomas Roie. Dass der 1. Vorsitzende des Schaustellerverbandes Frankfurt Rhein-Main e.V. für den Erhalt des Standortes am Ratsweg plädiert, ergibt sich bereits aus seiner Aussage zu Freiburg. Dafür spricht auch die gute Anbindung an den ÖPNV am Ratsweg, sowohl Straßenbahnen als auch U-Bahnen halten direkt am Festplatz, während am Rebstockgelände dagegen nur eine Straßenbahnlinie in der Nähe Station machen würde.

Laut Feda müsste der Festplatz am Ratsweg bei einem Verbleib schon bald saniert werden, mit einem Volumen von mehreren Mio. Euro, da u.a. eine Erneuerung des Bodens und der oberen Trinkwasserleitungen anstehen. Noch ist nichts entschieden, Thomas Roie ist stellvertretend für die Schausteller davon überzeugt, dass es eine vernünftige Lösung für alle geben wird. 


Noch eine Großachterbahn: Der Alpen Coaster von Vorlop
 

Fakten zur Frühjahrsdippemess in Frankfurt am Main:

Wann: 31. März bis 23. April 2023  

Wo: Festplatz am Ratsweg

Öffnungszeiten: Montags geschlossen (außer Ostermontag), Dienstag bis Donnerstag 15.00 bis 23.00 Uhr, Freitag bis Samstag 14.00 bis 24.00 Uhr und Sonntag 12.00 bis 23.00 Uhr

Sonderöffnungszeiten: Gründonnerstag 06.04. 14.00 bis 24.00 Uhr, Karfreitag 07.04. geschlossen, Ostersonntag 09.04. 12.00 bis 24.00 Uhr, Ostermontag 10.04. 12.00 bis 23.00 Uhr

Kindertag: jeden Dienstag von 15.00 bis 20.00 Uhr für Kinder bis 12 Jahre

Anreise: mit ÖPNV bis zur Station „Eissporthalle/Festplatz“ U7, Tram 12, Bus 38, 103


April 2023. Autor: Dominik A.J. Sourek
Copyright: LAURUS Magazin/Sourek 
 
Ausklang und Austausch bei Äppelwoi und Bratwurst

 

 

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