„Meine Kunstwerke verändern sich mit dem Betrachter: Sie beginnen zu vibrieren, sich aufzulösen und neu zu ordnen. Licht, Bewegung und Energie werden so zu einer unmittelbaren Erfahrung von Leben“, so der Künstler Maxim Wakultschik. Mit Beyond the Surface zeigt er eine umfassende Soloausstellung im Museum Hangar-7. Er verwandelt dabei den ikonischen Ort am Salzburger Flughafen in ein visuelles Spannungsfeld.
Wo und wann? Die Kunstschau im Red Bull Hangar-7 läuft bis 6. Juni 2026: Wilhelm-Spazier-Straße 7A, 5020 Salzburg. Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-22 Uhr, So 9-17 Uhr.
Der von Red Bull initiierte Hangar-7 ist dabei mehr als nur Kulisse: Seine offene, fast schwerelose Architektur bietet Raum für über 70 Arbeiten – darunter auch erstmals präsentierte Werke aus dem Jahr 2026. Allesamt scheinen sie in Bewegung zu sein.
Berührung mit dem Unsichtbaren
Wakultschiks Werke kreisen um das, was sich dem direkten Zugriff entzieht: Wahrnehmung, Spiritualität, Energie. Es sind Bilder, die nicht stillstehen, sondern sich entfalten, sich – je länger man sie betrachtet – scheinbar von ihrer materiellen Form lösen. Der Künstler beschreibt diesen Moment als Berührung mit dem Unsichtbaren: als ein Kippen von Struktur in Schwingung, von Oberfläche in Tiefe.
Victoria Swarovski, die als Kuratorin von House of Arts (Veranstalter der Schau) die Entwicklung der Galerie maßgeblich mitprägt, betont die besondere Präsenz und Wirkung: „Maxims Arbeiten eröffnen ein Erlebnis, das einen wirklich eintauchen lässt. Sie ziehen einen hinein und lassen einen die Welt für einen Moment anders wahrnehmen.
Künstler kommt aus Düsseldorf
Wakultschik hat sich in den vergangenen Jahren international etabliert. Seine Arbeiten wurden unter anderem in New York, Austin, London, Madrid oder Hongkong gezeigt und sind Teil bedeutender privater und institutioneller Sammlungen. Die Werke werden in diesem Jahr weltweit auf bedeutenden Stationen in Europa und den USA präsentiert, u.a. auf der Volta Basel im Juni, der The Armory Show in New York im September sowie der Art Cologne in Köln im November.
Maxim Wakultschik studierte unter Prof. Jannis Kounellis und Prof. Beate Schiff an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach seinem Kunststudium erklärte er die Rheinmetropole zu seiner Wahlheimat.
Copyright Fotos: PR/Michail Raguzin (Porträt), Sarah Matzer

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