HAMBURG: Ausstellung im ARTLOFT.Hamburg von Künstler Caspar Nil Armah bis zum 5. Juni 2026

 

Mit der Ausstellung „The Journey“ im ARTLOFT.Hamburg präsentiert der Künstler Caspar Nii Armah einen ebenso radikalen wie poetischen künstlerischen Prozess, in dem Zerstörung und Neuschöpfung untrennbar miteinander verbunden sind. Im Zentrum der Ausstellung steht die Idee von Transformation: Ein Werk entsteht, wird aufgelöst und in neuer Form wiedergeboren.

Die Kunstschau öffnet am 24. Mai und geht bis zum 5. Juni 2026. Immer Mo–Fr, 10 –17 Uhr. Wo? ARTLOFT.Hamburg, Am Neumarkt 23, 22041 Hamburg.

Ausgangspunkt der Arbeit: Caspar Nii Armah bemalte live vor Publikum die mit dickem Skizzenpapier ausgekleidete, rund 60 Quadratmeter große Wandfläche des ARTLOFT-Eingangsbereichs mit schwarzer Acryl- und Ölfarbe. Das Ergebnis: Filigran und ornamental schwingen sich schwarze Linien über das Weiß des Papiers. Was auf den ersten Blick wie Höhlenmalerei anmutet, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Schriftzeichen, die zuweilen Worte formen und geheime Botschaften zu transportieren scheinen.

Schrift als Form der Kommunikation 

Dem Künstler, der aus der Urban Art kommt, geht es darum, das Konzept von Schrift als Form der Kommunikation sichtbar zu machen, als universelle Sprache, die tiefere Bewusstseinsschichten anspricht. „Man erkennt zwar einzelne Wörter, die sich auch teilweise wiederholen, aber worauf es mir ankommt, ist der Fluss. Ich möchte der Hand einfach freien Lauf lassen, eine Verbindung zu meinem Unterbewusstsein aufbauen“, erklärt Armah

 

Caspar Nii Armah (links) und Arne Heckt, Gründer Artloft.Hamburg

Die Ausstellung in Hamburg zeigt einen nicht zerstörten Teil der ursprünglichen Arbeit sowie verschiedene Transformationen des Ursprungswerkes: 33 Werke in unterschiedlichen Formaten sowie Leinwände, die mit der Asche des Ursprungswerks bemalt sind.

Neben den Werken des Projekts „The Journey“ werden drei handgeschnitzte Skulpturen gezeigt. Zudem wird eine filmische Dokumentation der Entstehung von „The Journey“ zu sehen sein.

www.artloft.hamburg 

Mai 2026. Redaktion LAURUS Magazin
Copyright Fotos: PR/Janto Koité



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