Schon von weitem sieht man sie, dank ihrer imposanten Höhe von 80 Metern und ihrer Beleuchtung in den Abendstunden sind sie eine Bereicherung für jeden Festplatz: Die Freifalltürme der österreichischen Firma Funtime.
In Berlin ging auf dem Frühlingsfest 2026 ein fabrikneuer „Freefall-Tower“ unter dem Namen „Gravity“ an den Start, nicht zu verwechseln mit dem Rundfahrgeschäft der Familie Oberschelp, welches unter „Mr. Gravity“ läuft. Stolze Besitzer sind Jean van der Beek und Martin Meijer jr. aus den Niederlanden.
Bekannte Schausteller sind die Besitzer
Jean van der Beek hat bereits gute Erfahrungen mit der Firma Funtime gemacht, er betreibt den 80 Meter hohen Kettenflieger Around the World XXL, den er von dem Schweizer Schausteller Hans Peter Maier übernahm. Sein Stiefsohn Martin Meijer jr. ist mit dem Laufgeschäft Après-Ski Party auf der Reise.Martin Meijer jr. ist Schausteller in der 7. Generation, seine Familie stammt ursprünglich aus Deutschland, der Urgroßvater war in Lohne (bei Vechta) als Schausteller tätig.
Die Idee zur Realisierung des Gravity-Towers entstand bereits vor drei Jahren, bedingt durch die davorliegende Corona-Pandemie gab es anfangs Bedenken. Das Projekt wurde schließlich innerhalb von 2 ½ Jahren ausgeführt. Die Kosten betrugen über 3,5 Mio. Euro. Die TÜV-Abnahme nach der EN 13814 erfolgte im Werk von Funtime in Dölsach. Ausgeliefert wurde der „Gravity Tower“ genau rechtzeitig, um in Berlin seine Premiere feiern zu können.
80 Meter geht es hoch
Die Gestaltung, inklusive der beeindruckenden Rückwand, wurde vom Studio Alex Pijl ausgeführt, bei der Musikanlage vertraute man auf die Firma Kort. Sofort ins Auge fällt das 3-D-Schild mit dem Schriftzug „Gravity“. Der Freifallturm weist eine Höhe von
80 Metern auf, oben angekommen bietet sich den Fahrgästen ein 360 Grad Panoramablick. Im freien Fall beträgt die Geschwindigkeit bis zu 140 km/h, die Gondel ist 10 Tonnen schwer.
Martin Meijer jr. fährt täglich mit seinem Turm, um bei dieser Testfahrt alles genau im Blick zu haben, die Sicherheit der Fahrgäste hat allerhöchste Priorität. Der Gravity Tower hat acht verschiedene Fahrprogramme, die Auffahrt kann unterschiedlich gesteuert werden. Ebenfalls ist es sogar möglich, die Abfahrt ganz gemächlich, also ohne den freien Fall zu steuern, so könnten die Fahrgäste eine reine Aussichtsfahrt auf 80 Meter Höhe genießen.
80 Metern auf, oben angekommen bietet sich den Fahrgästen ein 360 Grad Panoramablick. Im freien Fall beträgt die Geschwindigkeit bis zu 140 km/h, die Gondel ist 10 Tonnen schwer.
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| Mitbesitzer Martin Meijer jr. |
Martin Meijer jr. fährt täglich mit seinem Turm, um bei dieser Testfahrt alles genau im Blick zu haben, die Sicherheit der Fahrgäste hat allerhöchste Priorität. Der Gravity Tower hat acht verschiedene Fahrprogramme, die Auffahrt kann unterschiedlich gesteuert werden. Ebenfalls ist es sogar möglich, die Abfahrt ganz gemächlich, also ohne den freien Fall zu steuern, so könnten die Fahrgäste eine reine Aussichtsfahrt auf 80 Meter Höhe genießen.
In den Niederlanden ist es derzeit der einzige reisende Freifallturm, auf den Festplätzen in Deutschland sind außerdem noch der Skyfall, der Hangover, der Fortress Tower und gelegentlich auch der Mission Impossible Tower der belgischen Schausteller Verwijk/Bufkens, der auch in Berlin, auf dem Wintertraum 2024 Premiere hatte, unterwegs.
Gravity Tower auf mehren Plätzen zu erleben
Die Tour des Gravity Towers hat für diese Saison noch folgende Veranstaltungen vorgesehen: Nach der Premiere in Berlin ging es nach Groningen, es folgen Bayreuth, Annaberg-Buchholz, Aschaffenburg, Darmstadt, das Zwarte Cross Festival in Lichtenvoorde (in der Nähe von Arnhem) und die Annakirmes in Düren. Dort werden alle drei Geschäfte von von der Beek / Meijer zu Gast sein, also neben dem Gravity Tower auch der Kettenflieger Around the World XXL und das Laufgeschäft Après-Ski Party.
www.gravity-tower.com
Mai 2026. Dominik A.J. Sourek/LAURUS Magazin
www.gravity-tower.com
Mai 2026. Dominik A.J. Sourek/LAURUS Magazin
Copyright Fotos: Sourek/LAURUS Magazin




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